Orgelfest 2007: Orgelwettbewerb 2007


Das Publikum hat bereits die Bewertungformulare erhalten.

Rückblick auf den Orgelwettbewerb: Dienstag, 11. Januar 19:00

A: Viseslav Jaklin, Graz,
B: Marc Fitze, Basel,
C: Suzanne Z'Graggen, Lyss
D: Antal Váradi, Stuttgart,
E: Michal Markuszewski, Warschau

Die Kandidaten D, A, E. Im rechten Bild B und C.

Das Programm in dieser Reihenfolge (durch das Los ermittelt) gespielt:

A: Viseslav Jaklin, Graz
Max Reger
Symphonische Fantasie op.57

B: Marc Fitze, Basel,
Saint-Saëns: Le Carnaval des animaux (Eigene Bearbeitung)
- Einleitung und königlicher Marsch des Löwen 
- Hennen und Hähne
- Wildesel
- Der Elefant
- Aquarium
- Der Schwan
- Final

C: Suzanne Z'Graggen, Lyss
Max Reger
Fantasie über den Choral
„Ein Feste Burg ist unser Gott“ op.27

D: Antal Váradi, Stuttgart
Modest Mussorgsky
„Die Nacht auf dem kahlen Berg“ (Eigene Bearbeitung)

E: Michal Markuszewski, Warschau
Georg Böhm: „Vater unser“
Olivier Messiaen:
“Dieu parmi nous“ (Aus: „La Nativité“)

Die Bewertung durch das Publikum und die Jury dauerte etwa 20 Minuten.

Resultat des Wettbewerbes:

Jurypreis: Viseslav Jaklin
Publikumspreis Antal Váradi
(Jurywertung 2. Platz)
Michal Markuszewski, (Jurywertung 3. Platz)
Marc Fitze (Publikumswertung 2. Platz)
Suzanne Z'Graggen, (Publikumswertung 3. Platz)


V.l.n.r.: Viseslav Jaklin, Graz (Jurypreis), Conrad Zwicky, Organisator des Orgelfestivals und Organist, Antal Váradi, Publikumspreis.

Der 2. internationale Orgelwettbewerb hat wiederum ein grosses Echo ausgelöst. Gegen 30 Bewerbungen wurden aus ganz Europa eingesandt, einige wenige auch aus der Schweiz. Einige Kandidaten hatten Mühe, die diversen, frühzeitig kommunizierten Vorgaben einzuhalten, die den Wettbewerb absolut fair und korrekt ablaufen lassen. Es durfte ein frei gewähltes Programm eingesandt und am Final gespielt werden, jedoch keine improvisierte Musik. Dazu gehört gemäss Wettbewerbsbedingung, dass Noten, die wirklich gespielt werden, für die Jury mitgebracht werden.
Die erste Runde bestand in der anonymen Prüfung einer eingesandten CD, die nur 20 Minuten Musik enthalten soll, durch die Experten Dr. Bernhard Billeter und Arno Hartmann. Daraus ergab sich die Auswahl von fünf Kandidaten und Kandidatinnen, die am Final in der Bühlkirche spielen durften.
Das Niveau des Wettbewerbes war sehr hoch; alle Finalteilnehmer sind ausgezeichnete Organisten. Die auserlesene Jury beriet intensiv über die gebotenen Leistungen und erarbeitete eine fundierte Entscheidung.
Den Musikern sei ein herzlicher Dank für die Teilnahme an dem Wettbewerb ausgesprochen, ebenso der Jury für die akribisch und fair gefasste Bewertung der Leistungen.

3. internationaler Orgelwettbewerb: Januar 2009